Damit Ihr einen Eindruck bekommt, welche Tierarten die Flächen unseres Hummelprojektes besuchen, stellen wir in unregelmäßiger Reihenfolge die Gäste auf unseren Flächen vor. Die Bestimmung der Tiere erfolgte durch die App von Observation.org (Link: https://observation.org/). Die Bestimmung der Arten kann manchmal ungenau oder fehlerhaft sein, bei fehlerhaften Angaben korrigieren wir diese gerne.
Wir gehen jetzt über zum 2. Juli 2026. Mittlerweile hatte im Südwesten Deutschlands eine Hitzewelle und eine Dürre eingesetzt. Etliche der Nektar spendenden Stauden waren mittlerweile schon verblüht. Trotzdem tauchten noch einige Arten auf. So zum Beispiel der Faulbaum-Bläuling (Celastrina argiolus).

Kleinod unserer Insektenwelt: Die Bläulinge
Viele Männchen der Bläulinge haben blau gefärbte Flügeloberseiten, daher stammt der Name. Weltweit gibt es etwa 5.400 Arten, in Europa 140. Viele dieser Arten sind hochspezialisiert, die Raupen einiger Arten ernähren sich nur von einer einzigen Pflanzenart. Fast alle Bläulings-Arten Mitteleuropas gelten als gefährdet. Der Faulbaum-Bläuling ist allerdings nicht allein auf den Faulbaum spezialisiert, sondern die Raupen fressen an einer Reihe weiterer Pflanzenarten wie Apfelbäumen oder Johannisbeeren. Als Kulturfolger ist diese Art auch immer häufiger in Gärten zu finden. Der Falter überwintert als Puppe und bildet in Mitteleuropa zwei Generationen aus.
Von den über 500 Wildbienenarten in Deutschland tauchte unter anderem die Dunkelgrüne Schmalbiene (Lasioglossum morio) am Eidechsenhügel im Lindenaupark auf.

Schmalbiene auf Futtersuche
Diese Art ist in Deutschland häufig und ebenfalls ein Kulturfolger. Sie kommt auch in Gärten- und Parkanlagen vor. Die Dunkelgrüne Schmalbiene nistet im Erdreich oder an steilen Lehmwänden. Sie lebt in kleinen Kolonien, wo sich die unterschiedlichen Individuen die Arbeit aufteilen. Diese Wildbienenart ernährt sich von den Blütenpollen unterschiedlicher Pflanzenarten aus 12 Pflanzenfamilien wie Wegwarte, Natternkopf oder Margariten.
Am 7. Juni 2026 leistete sich auch ein Nachtfalter eine Tagestour zum Eidechsenhügel: Die Gamma-Eule (Autographa gamma).

Gammaeule auf Tagestrip
Diese Art gehört zur Familie der Eulenfalter, deren Name von der Ähnlichkeit der Flügelmuster mit Eulenaugen und mit der meist nächtlichen Lebensweise dieser Schmetterlinge abgeleitet worden ist. Außerdem besitzt die Gamma-Eule eine charakteristische Zeichnung auf den Vorderflügeln, die dem Buchstaben Gamma aus dem griechischen Alphabet ähnlich sieht. Die Gamma-Eule ist ein in Deutschland weit verbreiteter Wanderfalter, der im Sommer in mehr oder weniger großen Zahl aus dem Süden einwandert. Wie hoch der Anteil der Falter ist, die aus in Deutschland überwinternden Raupen stammen, ist ungeklärt. Die Gamma-Eule fliegt am Tag und in der Nacht. Bei der Aufnahme von Nektar aus Blüten bleibt der Falter oft schwirrend vor der Blüte stehen und hält sich mit den Vorderbeinen an den Blütenblättern fest. Beim nächtlichen Flug orientieren sich die Gammaeulen am Mondlicht. Daher werden sie auch von künstlichem Licht, wie z.B. Flutlichtanlagen, angelockt.
Auch die Schwarzhaarige Wiesenschwebfliege (Epistrophe nitidicollis) schaute im Lindenaupark vorbei.

Täuscht eine Wespe vor: Die Wiesenschwebfliege
Wie viele andere Schwebfliegen auch, ahmt die Art die Färbung von Wespen oder Bienen nach, um vor Fressfeinden geschützt zu sein. Lebensräume mit Laubbäumen und blühenden Sträuchern werden durch diese Art bevorzugt. Die Schwarzhaarige Wiesenschwebfliege ist doppelt nützlich: Die Larven ernähren sich von Blattläusen, während die erwachsenen Tiere bei der Aufnahme von Nektar und Pollen als Bestäuber wirken.
Der Kohlweißling (Pieris brassicae) ist ein sehr häufiger Schmetterling. Daher ist es auch kein Wunder, dass er sich am Eidechsenhügel blicken ließ.

Kohlweißling, Nektar schlürfend
Die Schmetterlinge sitzen oft an Disteln und Flockenblumen, wo sie Nektar aufnehmen. In den Monaten Mai bis Juni werden von den Weibchen rund 100 Eier an den Blattunterseiten der Wirtspflanzen abgelegt.
Die Raupen des Kohlweißlings fressen gern, wie der Name vermuten lässt, an verschiedenen Kohlarten herum. Die jungen Raupen bleiben in Gruppen, da sie sich so sicherer fühlen. Beim Anbau von Kohl können durch den Raupenbefall Schäden an den Pflanzen entstehen.
Im Zuge des nun unverkennbaren Klimawandels hat sich auch die Gelbbindige Furchenbiene (Halictus scabiosae) auf den Weg nach Norden aufgemacht. Dabei tauchte sie auch auf den Flächen des Hummelprojektes auf.

Seit 1994 neu in Hessen: Die Gelbbindige Furchenbiene
In Hessen erschien diese Art zwischen 1994 und 1996 an der Bergstraße das erste Mal. Entlang der Flüsse Rhein und Main sowie über das Kinzigtal wurde im weiteren Verlauf der Zeit Hessen erobert. Nach 21 Jahren war Kiel erreicht, was einer Wanderungsgeschwindigkeit von etwa 26 Kilometer im Jahr entspricht!
Die Höhlennester werden oft in Gruppen im ebenen Erdreich oder an senkrechten Hängen gebaut. Die Weibchen überwintern und erscheinen im April. Das dominante Weibchen in der Gruppe legt Eier, der Rest kümmert sich um Nahrung und Brutpflege. Männchen und Weibchen schlüpfen dann im Juli.
Was auf dem Bild aussieht wie eine Hummel, ist aber keine, sondern die Gemeine Narzissenschwebfliege (Merodon eqestris). Sie besuchte ebenfalls den Eidechsenhügel.

Ich bin keine Hummel: Narzissenschwebfliege im Hummelprojekt unterwegs
Das Einschleichen der Narzissenschwebfliege in unser Hummelprojekt durch ihre Maskerade ist eine Erscheinung, die bei vielen Schwebfliegen gefunden wird. Indem sie das Aussehen von Wespen, Bienen oder eben auch Hummeln imitieren, schützen sich Schwebfliegen vor Fressfeinden.
Das Erscheinen der Narzissenschwebfliege hat offenbar mit den erfolgreichen Sammelaktionen für Blumenzwiebeln auf den Hanauer Friedhöfen zu tun: Denn die Larven dieser Schwebfliegenart ernähren sich von verschiedenen Blumenzwiebelarten, die Umfeld des Eidechsenhügels reichhaltig gepflanzt worden sind. Die Eier werden auf einem Blatt in der Nähe der Blumenzwiebel abgelegt. Nach dem Schlüpfen dauert das Larvenstadium etwa 300 Tage. Danach verlässt die Larve die Blumenzwiebel und gräbt sich an die Oberfläche, wo die Verpuppung stattfindet.
Als Glücksbringer gilt der Siebenpunkt-Marienkäfer (Coccinella septempunctata), der ebenfalls am Eidechsenhügel auftauchte.

Laus im Visier: Der Siebenpunkt-Marienkäfer
Der Siebenpunkt-Marienkäfer ist einer der häufigsten Marienkäferarten in Mitteleuropa. Seit den 1980er Jahren wurde diese Art durch eine eingeschleppte Marienkäferart zunehmend verdrängt. Mittlerweile ist der Siebenpunkt-Marienkäfer aber wieder häufiger in Deutschland zu finden.
Auch für Gärtner ist der Siebenpunkt-Marienkäfer ein ausgesprochener Glücksbringer. Fressen doch Käfer und Larven massenweise schädliche Blattläuse. Eine Larve allein vertilgt davon 400 Stück im Verlaufe ihrer Existenz.
Neben anderen Wildbienen hat auch die Wildbiene des Jahres 2014 am 7. Juni 2026 Station bei uns am Eidechsenhügel gemacht. Es handelt sich dabei um die Garten – Wollbiene (Anthidium manicatum).

Kurze Verschnaufpause beim Blüten-Revierkampf: die Garten – Wollbiene
Die Männchen der wespenähnlich gefärbten Wildbienen zeigen in der Fortpflanzungszeit ein ausgeprägtes Revierverhalten. Dabei schwirren sie um die Blütenstände ihrer Nahrungspflanzen, um andere Blütenbesucher zu attackieren und vertreiben. Auch den deutlich größeren Hummeln bleiben diese Angriffe nicht erspart. Bei ihren Patrouillenflügen bleiben die Garten-Wollbienen manchmal wie Kolibris in der Luft stehen.
Um den Nachwuchs kümmern sich nur die Weibchen. Sie bauen jeweils ein eigenes Nest in bestehende Hohlräume wie Erdlöcher oder gelockertem Mauerwerk. Damit es der Nachwuchs so richtig gemütlich hat, werden die Brutzellen mit feinen abgeschabten Pflanzenhaaren ausgepolstert. Woll-Lieferanten sind stark behaarte Pflanzen wie zum Beispiel der Woll-Ziest.
Die auf der Fläche angepflanzten Zistrosen waren auch für einige Vertreter des Kleinen Halsbocks (Pseudovadonia livida) attraktiv.

Zistrosenblüte als Sammelplatz für Halsbock-Käfer
Diese Käfer besuchen gerne die Blüten von Schafgarbe oder Doldenblütlern und ernähren sich von Pollen und Nektar. Der Kleine Halsbock ist in ganz Deutschland verbreitet und ist oft in Kiefernwäldern zu finden. Die Larve entwickelt sich innerhalb von zwei Jahren in durchwachsener Humuserde. Dabei leben die Larven vom Pilzgeflecht eines bestimmten Pilzes, und zwar dem des Nelken-Schwindlings (Marasmius oreades). Wieder einmal eine überraschende Beziehung im vielfältigen ökologischen Nahrungsgeflecht.
Auch Schmetterlinge schauten am 7.6.2026 am Eidechsenhügel vorbei. Beispielsweise tauchte kurz der C-Falter (Polygonia c-album) auf.
Dieser Schmetterling hat seinen Namen, weil auf der dunklen Flügelunterseite (in diesem Bild nicht sichtbar) eine weiße, auffällige „C“ – Zeichnung zu sehen ist. Dieser Falter kommt in ganz Mitteleuropa vor. Die Häufigkeit hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Die Art leidet aber mittlerweile auch unter allzu trocknen und heißen Sommern.
Die Schmetterlinge dieser Art überwintern frei im Wald, dazu hängen sie sich an dürre Äste. Im Anschluss an die Überwinterung fliegen sie von März bis Mai. Nach der Eiablage bildet sich dann eine erste Generation, die etwa von Ende Mai bis Ende Juli zu sehen ist. Es folgt dann eine zweite Generation von Ende Juli bis Mitte September und in warmen Gebieten manchmal auch eine dritte. In Gärten benutzen die C-Falter oft Stachel- und Johannisbeersträucher sowie den eingebürgerten Schmetterlingsflieder als Nektarpflanzen.
Als ein weiterer Vertreter der Käfer trat an diesem Tag der Grüne Scheinbockkäfer (Oedemera nobilis) auf.
Die Käfer dieser Familie sehen etwa aus wie die sogenannten Bockkäfer. Das bedeutet einen langgestreckten Körper und lange, oft gebogene Fühler. Trotz dieser Ähnlichkeiten haben die Käfer-Systematiker wegen anderer unterschiedlicher Merkmale die eigene Familie der Scheinbockkäfer (Oedemeridae) aufgemacht. In Mitteleuropa gibt es etwa 30 verschiedene Arten dieser Familie.
Der grüne Scheinbockkäfer kommt vor allem in Westeuropa vor. Oft können die kleinen, schillernd grünen Tiere auf Blüten beobachtet werden, wo sie sich von Blütenpollen und Nektar ernähren. Die Larven leben im morschen Holz und abgestorbenen Pflanzenstängeln.
Der Trauer-Rosenkäfer (Oxythyrea funesta) hielt sich ebenfalls am 7.6. 2026 auf unserer Fläche am Eidechsenhügel auf.
Der Trauer-Rosenkäfer gehört zur Unterfamilie der Rosenkäfer. Bekannt in dieser Unterfamilie sind vor allem die grünlich – golden glänzenden Rosenkäfer, die oft an Blüten zu finden sind. Der Trauer-Rosenkäfer ist aber eher schwarz gefärbt und etwas kleiner als die grünen Arten dieser Unterfamilie. Die Käfer ernähren sich von Blütenpollen, die Larven von Pflanzenwurzeln.
Der Trauer-Rosenkäfer war ursprünglich in unserer Region sehr selten und trat eher in wärmeren Gegenden auf. Seit Mitte der 1990er Jahre hat sich im Zuge des Klimawandels das Verbreitungsgebiet in Mitteleuropa rasant erweitert. Mittlerweile ist diese Art in der südlichen Hälfte Deutschlands weit verbreitet und dringt weiter nach Norden vor.
Ein im Sinne des Hummelprojektes eher ungebetener Gast war die Gemeine Breitstirn – Blasenkopffliege (Sicus ferrugineus).
Diese Art gehört zu den Zweiflüglern (Diptera). Diese Insektenordnung hat nur zwei funktionsfähige Flügel ausgebildet. Unsere verschiedenen Fliegenarten gehören in diese Gruppe, von der es in Mitteleuropa über 9.500 Arten gibt.
Die Gemeine Breitstirn – Blasenkopffliege taucht von Mai bis September auf. Nach der Paarung (wie im Bild zu sehen) stürzt sich das Weibchen im Flug auf eine Hummel – Arbeiterin und legt mit ihrem Legestachel ein Ei in den Hinterleib der Hummel. Die Larve entwickelt sich als Parasit in der Hummel. Das Auftauchen dieser speziellen Fliegenart am Eidechsenhügel zeigt, dass es sich lohnt, hier nach Hummeln Ausschau zu halten.
Auch Hummeln schauten am 7. 6. 2026 am Eidechsenhügel vorbei, zum Beispiel die Ackerhummel Bombus pascuorum).
Die Ackerhummel ist sehr anpassungsfähig und taucht als Kulturfolger in einer Vielzahl von Lebensräumen wie zum Beispiel Wiesen, Brachland oder Wegränder auf. Die Nester werden ober- oder unterirdisch angelegt. Aus Wachs werden durch die Königin Näpfe mit Nektar und Pollen als Nahrungsvorrat gefertigt und Eier abgelegt. Die nach etwa zwei Wochen schlüpfenden Tiere übernehmen den weiteren Nestbau und die Brutpflege. Die Königin bleibt im Nest und widmet sich allein der Eiproduktion. Ab August schlüpfen die ersten voll entwickelten Weibchen und Drohnen aus den nicht befruchteten Eiern. Die Nester können 60 bis 150 Tiere umfassen. Im Herbst überleben nur die zuletzt geschlüpften Weibchen, paaren sich mit Männchen und begeben sich an einen geschützten Platz zur Überwinterung.
Was aus der Ferne aussieht wie eine Fliege, hat eine spezielle Flügelzeichnung: Der Zickzacklinien-Trauerschweber.
Der Zickzacklinien-Trauerschweber (Hemipenthes morio) ist durch seine Zeichnung auf den Flügeln gut zu erkennen. Die Raupen dieser Art ernähren sich von den Raupen von Schmarotzerfliegen, die sich wiederum schon von Schmetterlingsraupen ernährt haben. Bei diesem Insekt handelt es sich um eine Fliege aus der Familie der Wollschweber. Diese Art lebt an Waldrändern oder in Parks und Gärten.
Am Sonntag, den 7.6.2026 suchten trotz kühlen und teilweise bewölkten Wetters zahlreiche Insekten die Fläche am Eidechsenhügel auf. Die erfassten Arten werden hier nach und nach beschrieben.
Am auffälligsten war das Erscheinen der Blauschwarzen Holzbiene (Xylocopa violacea), die kurzzeitig die Fläche am Eidechsenhügel aufsuchte. Durch ihre Größe und ihre Blauschwarz schimmernden Flügel ist dieses Insekt eine auffällige Erscheinung.
Die Blauschwarze Holzbiene kam früher nur selten in wärmeren Gegenden vor. Daher wurde sie auch als gefährdete Art eingestuft. Durch den Klimawandel bedingt, taucht die Holzbiene nun häufiger bei uns auf. Die Weibchen nagen Hohlräume in Totholz und legen dort ihre Eier ab. Die Entwicklungszeit vom Ei bis zum fertig ausgewachsenen Tier beträgt etwa 10 Wochen.
Der Gemeiner Bienenkäfer (Trichodes apiarius) wurde durch die Blüten der auf dem Gelände angepflanzten Zistrosen angelockt.
Dieser Käfer ist auffällig rot-schwarz gemustert. Er kommt in ganz Mitteleuropa vor, ist aber in Nord- und Ostdeutschland selten geworden. Die Larven dieser Käfer leben räuberisch von Wildbienen. Dabei dringen sie in die Brutzellen der Bienen ein und verzehren deren Inhalt als Nahrung. Wegen dieser räuberischen Lebensweise wird dieser Käfer auch Bienenwolf genannt. Die Entwicklung vom Ei bis zum fertigen Insekt dauert zwischen 3 und 5 Jahren. Auch der ausgewachsene Käfer lebt räuberisch: Er hält sich im Juni und Juli auf Blüten verschiedener Pflanzenarten auf und jagt hier andere Insekten, welche die Blüten besuchen.
Am Samstag, den 23. Mai 2026 war auf den Flächen unser zweiter Aktionstag, auf dem sich auch die eine oder andere Insektenart bei uns eingefunden hatte.
So wurden die Blüten unserer Schnittlauch-Pflanzen auf dem Gelände von einer Hummelart, wahrscheinlich die Steinhummel (Bombus lapidarius), besucht.
Vielleicht haben diese Tiere den Steinhaufen des Eidechsenhügels entdeckt, denn die Steinhummel legt öfters ihre Nester unter Steinen oder Mauern an. Diese Art bildet einen Staat aus 100 bis 300 Arbeiterinnen. Die Steinhummel bevorzugt den Nektar von verschiedenen Kleearten und Taubnesseln und ist in ganz Europa bis zum Polarkreis verbreitet.
Auf der Blüte des gepflanzten Sonnenröschens fand sich die Rote Ehrenpreis-Sandbiene (Andrena labiata) ein.
Die rote Färbung von Teilen des Hinterleibs ist charakteristisch für die Art. Diese Sandbiene ist in ganz Europa zu Hause und fehlt nur in Norddeutschland. Neben Streuobstwiesen gehören auch Gärten und Parks zu den Lebensräumen dieser Art. Diese Sandbiene gräbt sich ihre Nester in die Erde und überwintert in ihrem Nest auch als fertiges Insekt.
Beitrag und Bilder von Bernhard Bauske














Schöne Idee mit dem Gästebuch und tolle Fotos! Vielen Dank und herzliche Grüße an Bernhard.