Damit Ihr einen Eindruck bekommt, welche Tierarten die Flächen unseres Hummelprojektes besuchen, stellen wir in unregelmäßiger Reihenfolge die Gäste auf unseren Flächen vor. Die Bestimmung der Tiere erfolgte durch die App von Observation.org (Link: https://observation.org/). Die Bestimmung der Arten kann manchmal ungenau oder fehlerhaft sein, bei fehlerhaften Angaben korrigieren wir diese gerne.
Am Samstag, den 23. Mai 2026 war auf den Flächen unser zweiter Aktionstag, auf dem sich auch die eine oder andere Insektenart bei uns eingefunden hatte.
So wurden die Blüten unserer Schnittlauch-Pflanzen auf dem Gelände von einer Hummelart, wahrscheinlich die Steinhummel (Bombus lapidarius), besucht.
Vielleicht haben diese Tiere den Steinhaufen des Eidechsenhügels entdeckt, denn die Steinhummel legt öfters ihre Nester unter Steinen oder Mauern an. Diese Art bildet einen Staat aus 100 bis 300 Arbeiterinnen. Die Steinhummel bevorzugt den Nektar von verschiedenen Kleearten und Taubnesseln und ist in ganz Europa bis zum Polarkreis verbreitet.
Auf der Blüte des gepflanzten Sonnenröschens fand sich die Rote Ehrenpreis-Sandbiene (Andrena labiata) ein.
Die rote Färbung von Teilen des Hinterleibs ist charakteristisch für die Art. Diese Sandbiene ist in ganz Europa zu Hause und fehlt nur in Norddeutschland. Neben Streuobstwiesen gehören auch Gärten und Parks zu den Lebensräumen dieser Art. Diese Sandbiene gräbt sich ihre Nester in die Erde und überwintert in ihrem Nest auch als fertiges Insekt.
Beitrag und Bilder von Bernhard Bauske




