post-title Schluss mit dem Trallala! – werdet aktiv

Schluss mit dem Trallala! – werdet aktiv

Schluss mit dem Trallala! – werdet aktiv

Korb mit Geschenken, die für eine Spende für das Frauenhaus abgeben werden.

Häusliche Gewalt ist und bleibt Thema, auch in Hanau. Zuletzt hat Ilse Werder einen Leserbrief verfasst, der auch in der Frankfurter Rundschau am 14.12.2021 veröffentlicht wurde. Ein denkwürdiger Text, der mahnt und fordert.

Seit vielen Jahren wird über das Thema “Häusliche Gewalt” berichtet und die Öffentlichkeit auf die Mißstände hingewiesen: es gibt sehr gute Publikationen und Reportagen, es gibt Gedenktage und Wohltätigkeitläufe und vieles mehr.

Frau Ilse Werder nennt es “klägliche Versuche, mit Fahnen, Gedenktagen, Straßentänzen und Orange-Plakaten auf die seit Jahrzehnten weiter zunehmende Gewalt in Familien aufmerksam zu machen.”

Doch es ändere sich rein gar nichts.

Doch es ändere sich rein gar nichts, schreibt Frau Werder. “Fragt doch mal in den Frauenhäusern nach (…), die wir einst – meist gegen große Widerstände und viel Diskriminierung – auf den Weg gebracht haben.” Die Frauenhäuser sein am Ende ihrer Kapazitäten und “Männer schlagen und töten wie früher”.

Da mit Worten und Laufveranstaltungen, an denen auch Männer teilnähmen, höflich an die Mißstände erinnert werde, sich aber sonst zuwenig ändere, fordert Frau Werner den Gesetzgeber auf strukturelle und gestzliche Änderungen herbeizuführen. “Es ist Zeit, Schluss zumachen mit dem Trallala.”

Wir denken, man kann und sollte, das eine fordern ohne das andere zu lassen.

Unser Trallala in diesem Jahr:

wir haben mit dem Hanauer Frauenhaus Kontakt aufgenommen und dürfen Weihnachtspäckchen für die derzeitigen Bewohnerinnen mit ihren Kindern packen. Seitdem wir das wissen, haben wir uns viele Gedanken dazu gemacht. Schaut dazu in unseren kleinen Beitrag.

Wer noch etwas dazu tun möchte, kann dem Hanauer Frauenhaus direkt hier spenden oder sich auf deren Webseite informieren.

Wir verbinden damit die Hoffnung, dass die Betroffenen etwas Zuversicht daraus schöpfen, dass sie nicht vergessen sind. Und folgen der Bitte des Frauenhauses: KEIN MITLEID SONDERN MITTEL.

Wäre Frau Werder Teil der Friday for Future-Bewegung, würde sie uns vielleicht jetzt das Argument des greenwashing zurufen …, wir denken darüber nach. Versprochen.

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