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Die Projekt-Werk-Stadt geht an den Start

Die Projekt-Werk-Stadt geht an den Start

Ein Holz-Haus-Rohbau, man sieht viele Streben und viele Menschen, die daran bauen.

Unser Diskussions-RAUM hat sich weiterentwickelt und wird nun zur Projekt-Werk-Stadt. Im Diskussions-RAUM hatten wir viele unterschiedliche Themen besprochen, bearbeitet und Impulse für neue Projekte gegeben. Jetzt ändern wir das Format in eine Projekt-Werk-Stadt, in der wir schauen, was aus unseren Themen und Vorschlägen konkret geworden ist. Falls sie noch nicht umgesetzt sind, überlegen wir uns Wege dazu. Wir werden uns neuen Themen widmen und Projekte daraus ableiten.

In der Projekt-Werk-Stadt überlegen wir, wie sich unsere Ideen und Vorschläge in Hanau umsetzen lassen und was es dazu braucht. Deshalb werden wir uns mit politischen Abläufen und Entscheidungswegen befassen.

Wir wollen erfahren, wie wir unsere Themen in der Stadt einbringen können und welche Gremien und Akteure für die Realisierung von Projekten notwendig sind. Und suchen dann mit diesen das Gespräch / den Dialog.

Ab und zu blicken wir auf andere Städte und finden dort vielleicht weitere gute Anregungen im Sinne des „Best practice“.

Wir laden alle ein, bei der Projekt-Werk-Stadt mitzumachen. Alle, die mitdenken, mitgestalten oder sich informieren möchten, sind herzlich willkommen! Denn wir wollen, dass Hanau noch vielfältiger und inklusiver wird!

Diese Projekte haben wir uns beispielsweise vorgenommen: 

  • Metall-Rampen für die ganze Stadt
    Noch längst nicht alle Hanauer Geschäfte, Gaststätten und Dienstleister haben eine Metall-Rampe, die einen sicheren barrierefreien Zugang ermöglicht. Wir überlegen, welche Akteure wir ansprechen und für dieses Thema gewinnen können. Im nächsten Schritt versuchen wir, an der konkreten Umsetzung mitzuwirken und schauen, welche Finanzierungsmöglichkeiten es gibt und ob die Politik hier unterstützen könnte.
  • Trinkwasser-Versorgung in Hanau: Refill und andere Angebote
    Wir wollen schauen, wo es in Hanau möglich ist, die eigene Wasserflasche wieder aufzufüllen und ob diese Stationen barrierefrei erreichbar sind. Uns interessiert auch, welche Erfahrungen die Nutzer*innen sowie die Anbieter*innen mit dem bisherigen Refill-Angebot gemacht haben. Vielleicht können wir eine Übersichtskarte mit Refill-Stationen erstellen. Und wir fragen, ob es noch andere Möglichkeiten gibt, um sich kostenlos mit Trinkwasser in der Stadt zu versorgen, z.B. durch Trinkbrunnen. 
  • Hanauer Parteien und ihre Aussagen zu „Barriere-Freiheit“ und „Teilhabe“
    Vor den Kommunal-Wahlen, die im März 2021 stattfanden, haben wir Hanauer Parteien unter anderem zu Themen wie Behinderten-Toiletten oder zu dem Mobilitäts-Leitbild befragt. Wir schauen uns die damaligen Antworten an und was daraus in der Praxis geworden ist. Vielleicht erkennen wir Verbesserungsbedarf.
  • Autofreie Stadt
    Viele Menschen in der ganzen Stadt ärgern sich über die Autos, die so viel Platz in den Straßen einnehmen und die Lebensqualität in der Stadt verschlechtern. Rabatten mit schönen Blumen, nutzbarem Gemüse oder mit Bäumen wären viel schöner und nützlicher für das Stadtklima. Ruhe- und Spielplätze, Bars und Restaurants am Straßenrand könnten zum Verweilen einladen. Statt eines Autos könnten viele Fahrräder parken. Die Straßen könnten sich Fußgänger und Radfahrer teilen. Stattdessen quälen sich jetzt Blechlawinen hindurch und vergiften die Luft. Was können wir Bürger*innen, was kann die Stadtverwaltung tun, um möglichst wenig Autos in der Stadt zu haben und wo sind die Grenzen? Das ist weiterhin zu diskutieren, auszuprobieren und mit den verantwortlichen Politiker*innen zu verhandeln.

Wir starten mit der Projekt-Werk-Stadt am Donnerstag, 6. Oktober 2022.

Wir beginnen mit dem Thema “Metall-Rampen für die ganze Stadt”.
Da wir uns bei diesem und auch bei vielen anderen Themen der Projekt-Werk-Stadt mit Barrierefreiheit und Inklusion beschäftigen, möchten wir uns als Barriere-Scouts ausbilden lassen.

Die kostenlose Online-Fortbildung wird von den Sozialhelden e.V. angeboten und startet ebenfalls am 6. Oktober um 18:00 Uhr. Die Teilnehmenden lernen, wie sie unterschiedliche Barrieren in Gebäuden erkennen können.

Nach Abschluss der Fortbildung können die Barriere-Scouts sogenannte Ortsbegehungen durchführen. Die Fortbildung findet an 5 Abenden von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr über Zoom statt. Nähere Informationen zu der Fortbildung und die weiteren Termine findet ihr in unserem Artikel oder auf der Webseite der Sozialhelden.

Wir bieten euch an, dass wir als Gruppe an der Fortbildung teilnehmen.

Bitte meldet euch bis zum 29.9.2022 bei Sylvie – Mail sylvie@menschen-in-hanau.eu oder Telefon 0171 88 50 357   für nähere Informationen und den genauen Ablauf. Auch eine Einzelteilnahme ist möglich.

Am 6. Oktober 2022 werden wir im Anschluss an die Fortbildung von 20:00 Uhr bis ca. 21:00 Uhr über das Thema “Metall-Rampen für die ganze Stadt” sprechen und erste Schritte überlegen. Die Fortbildung zum Barriere-Scout ist natürlich keine Voraussetzung, um in der Projekt-Werk-Stadt mitzumachen.

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