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Wenn der Kapitän im Dock liegt – Gedanken zum MS-Monat

Wenn der Kapitän im Dock liegt – Gedanken zum MS-Monat

Auf den Plakatfoto für den MS-Monat März mit den Titel Chaos in meinem Kopf – zwei verschiedene Socken. Sieht man zwei Beine in grauer Jeans, weißen und schwarzen Sneakern und zwei unterschiedlich farbigen Socken. Der englische Satz heißt: “Probiere mal, in meinen Schuhen zu gehen“.

Unser engagierter Podcast-Host und Pub-Quiz Moderator Thorsten Wambach, selbst von der Diagnose Multiple Sklerose betroffen, teilt mit euch seine Gedanken und Erlebnisse zum MS-Monat. Mit wie immer viel Wortwitz im Gepäck, ist es im ein Anliegen, für zu sensibilisieren und Mut zu machen für alle Betroffen, Angehörigen und Interessierten:

Der März ist MS-Monat. Ein Monat, in dem über eine Diagnose gesprochen wird, die oft “die Krankheit mit den 1000 Gesichtern“ genannt wird. Für mich ist sie vor allem eines: ein täglicher Begleiter, der Pläne durcheinanderbringen kann – manchmal leise, manchmal sehr deutlich.

Zwischen Trockendock und Sturmflut

Die letzten Monate waren für mich intensiv. Reha, Arzttermine, Papierstapel und viele offene Fragen. Gleichzeitig auch Begegnungen mit Menschen, die zuhören, verstehen und Mut machen.

Eine davon war ein Gespräch mit einer alten Bekannten, die mir sagte: “Mit deinem Podcast gibst du vielen eine Stimme.“ Ein Satz, der hängen geblieben ist.

Wellenbrecher und Kurskorrekturen

Auch bei Menschen in Hanau habe ich etwas ähnliches erlebt: eine Gemeinschaft von Menschen mit ganz unterschiedlichen Geschichten, Interessen und Perspektiven – aber mit einer gemeinsamen Idee: Begegnung auf Augenhöhe. Und manchmal braucht es nur einen kleinen Schubs von außen – jemanden, der sagt: “Geh auf die Bühne, das ist deine Wohlfühlzone – und wenn’s mal hakt, sind wir da.“. Dafür bin ich sehr dankbar.

Sichtweite erhöhen – über den März hinaus

Der MS-Monat erinnert uns daran, hinzuschauen. Aber eigentlich sollte es nicht nur einen Monat geben, in dem wir über Krankheiten sprechen und über Menschen, deren Alltag nicht mehr ganz der Norm entspricht. Wir sollten uns jeden Tag darum bemühen, dass alle an einem Leben teilhaben können, das lebenswert ist – mitten in unserer Gesellschaft.

Logbuch schreiben gegen den Strom

In meinem Podcast „Willkommen auf der MS Klerose“ versuche ich genau darüber zu sprechen. Mit Humor, mit Ehrlichkeit und manchmal auch mit ein bisschen Selbstironie.

Einfach mal reinhören, wir haben noch Kojen Frei:

👉 www.msklerose.de

Hinter den “1000 Gesichtern“ der MS stehen am Ende echte Menschen. Manchmal müde, manchmal schlagfertig – aber immer auf Sendung.

Auf dem Plakatfoto mit dem Titel “Käptenslog-Sonderfolge MS-Monat März“ sieht man einen Monitor. Auf dem Monitor ist eine Radaranzeige. In der Mitte der Anzeige ist eine orange MS-Bewusstseins-Schleife zu sehen.

 

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