Ist es Ihnen auch schon aufgefallen? Plötzlich ist Dezember – und Weihnachten steht vor der Tür. Manche Menschen lieben diese Zeit so sehr, dass sie schon im Herbst voller Vorfreude Plätzchen backen und Lichterketten aufhängen. Ich dagegen gehöre eindeutig zu denen, die irgendwann wie aus dem Nichts feststellen: „Oh je, es ist ja bald Weihnachten!“
Zwischen Stress und Vorfreude
Vor ein paar Tagen ist es mir schlagartig bewusst geworden. Ein Blick auf den Kalender – und schon machte sich eine leichte Nervosität breit. O weh! Ich habe tatsächlich noch keine Geschenke. Dabei stehen in den Geschäften bereits seit Anfang September Lebkuchen und Spekulatius in den Regalen. Mein Bewusstsein hat diese Frühweihnachtlichkeit offenbar monatelang als „noch viel zu früh“ abgetan. Und nun ist die Adventszeit plötzlich da.
Aber wenn ich ehrlich bin: Genau dieser Moment gehört für mich irgendwie zu Weihnachten dazu. Dieses leichte Durcheinander, die Mischung aus Stress und Vorfreude, aus Hektik und Herz. Vielleicht kennen Sie das ja auch – dass man sich plötzlich fragt, ob man das ganze Jahr über genug Zeit für die Menschen hatte, die einem wichtig sind.
Ein ganz persönlicher Weihnachtsgruß
Und so möchte ich heute, von Herzen, allen Leserinnen und Lesern sowie den Mitgliedern des Vereins „Menschen in Hanau“ etwas mitgeben:
Ich wünsche Ihnen Zeit – Zeit für sich selbst, Zeit für Menschen, die Sie lieben, und vielleicht auch Zeit für Dinge, die sonst zu kurz kommen. Ich wünsche Ihnen Tage, an denen Sie zur Ruhe kommen können, an denen Sie lachen, genießen und durchatmen.
Warum mir das Thema Plastik so am Herzen liegt
In den letzten Monaten habe ich viel über Plastik, Mikro- und Nanoplastik geschrieben. Vielleicht haben einige dieser Texte Sie dazu angeregt, über das eigene Konsumverhalten nachzudenken. Über die Frage, wie wir verantwortungsbewusster mit unserer Umwelt umgehen können – nicht nur für uns selbst, sondern auch für unsere Kinder, Enkelkinder und alle kommenden Generationen.
Jede kleine Veränderung zählt. Und vielleicht ist gerade die Weihnachtszeit, in der wir ohnehin bewusster schenken und auswählen, eine gute Gelegenheit, nachhaltigere Entscheidungen zu treffen: weniger Verpackung, langlebige Produkte, regionale Alternativen oder schlichtweg gemeinsame Zeit statt materieller Dinge.
Ein hoffnungsvoller Abschluss
So bleibt mir zum Ende dieses Jahres nur noch zu sagen: Ich freue mich, dass Sie meine Artikel lesen, sich informieren, hinterfragen und mitdenken. Gemeinsam können wir vieles verändern – auch wenn die Schritte manchmal klein erscheinen.
In diesem Sinne: Frohe Weihnachten, ein glückliches neues Jahr und viele Momente, die Sie zum Staunen, Lächeln und Weiterdenken bringen.
Katharina Frolow



